Tysk - Valgfag 2 inkl. undtlig sprogfærdighed (KATV)

Kursusindhold

Emne 1: Migration und Metropole: neue deutsche Literatur (Anna)

(Emne 1 und Emne 2 werden zusammen in einem Kurs unterrichtet)

In diesem Kurs werden wir uns mit der kulturellen Erfahrung und sprachlichen Verarbeitung von Migration in der neuen deutschen Literatur befassen. Migrationen und die damit zusammengehörenden gesellschaftlichen Wandlungsprozessen sind Konstanten der deutschen und europäischen Geschichte; auch gehörte Literatur von Autoren nichtdeutscher Sprachherkunft immer zur deutschen Literatur. Doch in diesen Jahren entfacht die aktuelle Flüchtlingssituation erneut eine Debatte über Integration, “Deutschsein” und nationale Identitäten, und wir werden untersuchen, wie die Literatur von sog. Migrationsautoren diese Probleme reflektiert.  Ein Schwerpunkt bildet der Zusammenhang von Migration und Großstadt. Was bedeutet die Urbanität für die Integration und für die Erfahrung des Fremdseins? Ermöglicht die Metropole andere Formen der Identität und der Kultur als nationale und nationalsprachliche? Dabei werden wir Begriffe wie “Interkulturalität” und “Hybridität” auch literarisch und sprachlich zu definieren versuchen.

 

Der Kurs ist mit einer Exkursion in Zusammenarbeit mit dem kulturgeschichtlichen Wahlfach verbunden.

Lektüre: Romane, Romanauszüge, Kurzprosa und Lyrik von deutschen Autorinnen aus unterschiedlichen Herkunftsländern und Weltteilen  (der Türkei, Aserbaidschan, Rumänien, Polen und Japan): Yade Kara, Olga Grjasnowa, Herta Müller, Uljana Wolf und Yoko Tawada.

 

Literatur: Olga Grjasnowa: Der Russe ist einer, der Birken liebt, dtv 2013, Herta Müller: Reisende auf einem Bein, Fischer Taschenbuch 2010. Sekundärliteratur und Textauszüge werden in absalon zugänglich.

 

 

Emne 2: Die interkulturelle Stadt (Detlef)

(Emne 1 und Emne 2 werden zusammen in einem Kurs unterrichtet)

Was bedeutet Miteinander-Leben in der „postmodernen“ Gesellschaft? Worin besteht interkulturelle Kulturarbeit und interkulturelle Bildung? Ist das urbane Leben als Chance zu sehen für das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen im Alltag?

 

Am Beispiel einer deutschen Großstadt wollen wir uns mit den spezifischen Aspekten von Migration und Integration im urbanen Raum beschäftigen. Im Mittelpunkt steht die Einwanderung seit den späten 1960er Jahren und die gegenwärtigen Integrationsstrategien und ihre Effekte. Als Brennpunkte kultureller und sozialer Differenz stehen Bildungsinstitutionen im Mittelpunkt unseres Interesses. Angewendet werden sozial- und kulturgeschichtliche Theorien der Migrationsforschung sowie Methoden wie Archivarbeit, Zeitungsrecherche, Oral History und Experteninterviews.  

 

Die Lektüre und Diskussion während des Kurses werden durch eine Exkursion in eine deutsche Großstadt ergänzt. Hier wollen wir Stadtteile erkunden, Material recherchieren, mit Kooperationspartnern sprechen. Im Vordergrund stehen Gespräche mit Aktiven aus der Kultur-, Museums- und Sozialarbeit, in Moscheen, bei Polizei, Schule sowie Medien.

 

Literatur:

Mark Terkessidis, Interkultur, Berlin 2010.

 

 

Emne 3: Interkulturelle Kommunikation in Theorie und Praxis (Petra)

Was ist Kommunikation? Was ist Kultur? Was ist Interkulturalität? Was ist Transkulturalität?

Das sprachwissenschaftlich, sprachsoziologische und fremdsprachendidaktisch ausgerichtete Seminar führt theoretisch in den Begriff der Interkulturellen Kommunikation (IK) ein und geht der Frage nach, wie man Interkulturelle Kommunikative Kompetenz (IKK) analysieren und fördern kann, beispielsweise im DaF-Unterricht und in Organisationen.

Im Rahmen des Seminars werden die Teilnehmenden sich mit interkulturellen Begegnungen in multikulturellen, mehrsprachigen Gesellschaften beschäftigen und ihnen soll theoretisches und methodisches Wissen vermittelt werden, das sie befähigt, interkulturelle kommunikative  Handlungen im deutsch-dänischen Kontext zu analysieren und aus unterschiedlichen Perspektiven zu interpretieren.

Methodisch führt das Seminar primär in Herangehensweisen aus der empirischen Sozialforschung, der Kommunikations- und Interaktionsanalyse, der Kritischen Diskursanalyse und der qualitativen Bildungsforschung ein.

Theoretisch werden wir uns unter anderem mit dem Kultur- und Kommunikationsbegriff sowie mit Fremdwahrnehmungsprozessen (Stereotypenbildung, Vorurteilsstrukturen etc.) und Imagekonstruktionen (Country- und Citybranding) beschäftigen.

 

Grundlagenliteratur:

Lüsebrink, Hans-Jürgen (2016). Interkulturelle Kommunikation. Interaktion, Fremdwahrnehmung, Kulturtransfer. 4. aktualisierte und erweiterte Aufl. Stuttgart/Weimar: Metzler.  

Engelsk titel

German -Electives 2 incl. Oral Language Proficiency (KATV)

Holdundervisning.

ECTS
15 ECTS
Prøveform
Andet
Kriterier for bedømmelse

http:/​​/​​hum.ku.dk/​​uddannelser/​​aktuelle_studieordninger/​​tysk/​​

Enkeltfag dagtimer (tompladsordning)

  • Kategori
  • Timer
  • Forelæsninger
  • 28
  • Forberedelse
  • 381,5
  • Total
  • 409,5